
Schule
Die zentrale Aufgabe der Erziehung besteht darin, den Menschen dabei zu unterstützen, sich selbst zu entdecken und seine Verantwortung für die Welt zu erkennen…
Maria Montessori betonte stets, dass die zentrale Aufgabe der Erziehung darin besteht, den Menschen dabei zu unterstützen, sich selbst zu entdecken und seine Verantwortung für die Welt zu erkennen. Sie war überzeugt, dass jeder Mensch einen inneren Bauplan in sich trägt, der ihn zur persönlichen Entfaltung und zur aktiven Mitgestaltung der Gesellschaft anregt. Dieser ganzheitliche Ansatz bildet das Fundament unseres pädagogischen Konzepts.
Die Freiarbeit ist auch in der Primarstufe das Kernstück der Montessori Pädagogik, sowohl in Kleingruppen als auch individuell. Dies ermöglicht es, auf die unterschiedlichen Interessen und Begabungen der Kinder einzugehen, sie in ihren Stärken zu fördern und gleichzeitig in ihren Herausforderungen zu unterstützen. In der Freiarbeit lernen die Kinder in ihrem eigenen Tempo, an einem frei gewählten Platz, mit frei gewähltem Material, mit oder ohne andere Kinder zu arbeiten.
Altersdurchmischtes Lernen: In der altersdurchmischten Klasse lernen 30 Kinder (6 – 9 Jahre oder 9 – 12 Jahre).Die Altersdurchmischung von drei bis sechs Jahrgängen ermöglichen den Kindern optimale Voraussetzungen voneinander und miteinander zu lernen.
Durch Geschichten und umfassende Zusammenhänge wächst in den Kindern eine Dankbarkeit allen Menschen gegenüber, sowie der Wunsch ihre Aufgabe in der Gesellschaft wahrzunehmen und Verantwortung für das eigene Handeln zu übernehmen.
Die Kinder haben die Möglichkeit, während der Freiarbeit Projekte oder Ausflüge zu planen. Das bedeutet, dass sie – passend zu einem Thema, das sie zurzeit bearbeiten – eine grössere Lerneinheit sich selber ausdenken und mit einer Lehrperson planen und unternehmen.

keine Hausaufgaben
An der Futura Montessori Schule sind Hausaufgaben grundsätzlich nicht vorgesehen. Jedes Kind hat die Freiheit, selbständig Aufgaben auszuwählen, falls es zu Hause weiterarbeiten möchte. Die Lehrpersonen unterstützen je nach Bedarf.
keine Noten
In der Montessori Pädagogik werden keine Noten gegeben.
Stattdessen konzentrieren wir uns darauf, dass jedes Kind in seinem individuellen Lernstand Fortschritte macht.
In der PS2 (4.-6. Klasse) schliessen die Kinder einige Themen mit Lernkontrollen ab, bei denen die Kinder eine Rückmeldung in Form von Punkten erhalten.


keine Noten
Ab 7.30 Uhr öffnen unser Kinderhaus und die Schule ihre Türen für die Kinder. Ab dieser Zeit steht eine Betreuungsperson zur Verfügung, die die Kinder empfängt und bis zum Unterrichtsbeginn um 8.00 Uhr betreut. In dieser ersten Zeit können die Kinder spielen oder sich bereits an die Arbeit machen.
Morgens besteht nebst dem Freilernen und den gemeinsamen Unterricht die Möglichkeit für Pausen im Freien und Zeit fürs Znüni, je nach Bedürfnis der Kinder.
Am Montag und Freitag gibt es einen obligatorischen Klassenkreis. Dieser bietet den Raum für Informationsaustausch, das Erzählen von Geschichten, gemeinsames Singen, kurzum dem Erleben, in der gesamten Gruppe zusammen zu sein.
Musik und Turnen finden einmal pro Woche statt. Und wenn das Wetter mitspielt, machen wir Spaziergänge oder gehen in den Wald. Auch Ausflüge ins Museum oder zu Konzerten gehören dazu. Bei uns wird an verschiedenen Vormittagen Englisch und Französisch gesprochen. Das Sprachenvielfalt ist Bestandteil des Unterrichtes.
Die Schule bietet jeden Tag die Möglichkeit an einem von unseren gelernten Koch frisch zubereitetes Mittagessen teilzunehmen. Gerne dürfen die Kinder beim Kochen auch mithelfen. Nach dem gemeinsamen Essen können die Kinder mit einer Betreuungsperson raus in den Park.
Nachmittags stehen den Kindern verschiedene Ateliers zur Auswahl. Angebote können je nach Interesse frei gewählt werden, die Anmeldung zu den Ateliers ist für die Dauer eines Semesters verbindlich.
Da wir eine Tagesschule sind, erteilen wir keine Hausaufgaben. Kinder, die gerne am Nachmittag arbeiten möchten, können dies, je nach Angebot des Tages.
Spätestens um 18.00 Uhr endet der Tag für die Kinder. Abholzeiten davor sind flexibel gestaltbar.
Häufig gestellte Fragen
Gibt es Hausaufgaben an Ihrer Schule?
Nein, grundsätzlich gibt es keine verpflichtenden Hausaufgaben. Die Kinder haben jedoch die Möglichkeit, freiwillig zu Hause weiterzuarbeiten. Die Lehrpersonen unterstützen dies individuell nach Bedarf.
Warum gibt es keine Noten?
Wir verzichten bewusst auf Noten. Stattdessen steht die individuelle Entwicklung jedes Kindes im Mittelpunkt. Entscheidend ist, dass Kinder in ihrem eigenen Lernstand Fortschritte machen und ein Verständnis für ihren Lernprozess entwickeln.
Wie werden die Kinder individuell begleitet?
Jedes Kind wird eng durch die Lehrperson begleitet. In regelmässigen Einzelgesprächen werden Lernziele reflektiert und neue Ziele vereinbart. Diese Gespräche bieten auch Raum für persönliche Themen und fördern die Selbstreflexion sowie die Eigenverantwortung der Kinder.
Wie ist der Fachunterricht organisiert?
Fächer wie Englisch, Französisch und Handarbeit sind weitgehend in die Freiarbeit integriert und werden von Fachpersonen begleitet. Turnen und Werken finden in speziell dafür ausgestatteten Räumen und in kleineren Gruppen statt.
Wie wird auf unterschiedliche Begabungen und Lerntempi eingegangen?
Durch die Freiarbeit und die individuelle Begleitung können wir gezielt auf die Bedürfnisse jedes einzelnen Kindes eingehen. Kinder werden sowohl in ihren Stärken gefördert als auch in Bereichen unterstützt, die ihnen schwerfallen.
Warum sind die Klassen altersdurchmischt?
In unseren Klassen lernen Kinder unterschiedlichen Alters gemeinsam. Diese Struktur fördert das soziale Lernen: Jüngere profitieren von den Älteren, während ältere Kinder Verantwortung übernehmen und ihr Wissen vertiefen.
Was ist ein Lernjournal und wie wird es genutzt?
Das Lernjournal ist ein zentrales Arbeitsinstrument. Darin dokumentieren die Kinder ihre Lernziele, planen ihre Arbeit und halten ihre Fortschritte fest. Es bildet die Grundlage für die individuellen Gespräche mit der Lehrperson.
Wie gelingt der Übertritt in die weiterführende Schule?
Die Primarschule umfasst sechs Jahre (1.–6. Klasse). Dank einer Vereinbarung mit dem Erziehungsdepartement Basel-Stadt ist der Übertritt in die weiterführende Schule prüfungsfrei möglich.
Wie gross sind die Klassen?
Die Klassen bestehen in der Regel aus etwa 20-30 Kindern und umfassen Altersgruppen von 6–9 oder 9–12 Jahren.
Gibt es Projekte und Ausflüge?
Ja. Kinder können während der Freiarbeit eigene Projekte entwickeln oder Ausflüge planen. Diese werden gemeinsam mit einer Lehrperson vorbereitet und durchgeführt und ermöglichen vertieftes, praxisnahes Lernen.
Haben sie noch Fragen?
Wir freuen uns, von ihnen zu hören.
